Lied der Zuversicht (1918)Text: Karl Liebknecht; Musik: Anatol NowikowOb sie uns auch zerbrechen, sie beugen uns doch nicht, und eh' der Tag vergangen, stehn wir frisch aufgericht'. Von tausend Niederlagen erheben wir uns frei zu immer kühn'rem Schlagen, in immer fest'rer Reih. Ob sie die Flamm' ersticken - der Funke heiß sich regt, und über Nacht zum Himmel die neue Flamme schlägt. Und ob das Ziel, das hohe, entwichen scheint und fern, es kommt der Tag, der frohe, wir trauen unserm Stern. Die Gegenwart mag trügen, die Zukunft bleibt uns treu. Ob Hoffnungen verfliegen, sie wachsen immer neu. Es gibt auf Erdenrunden nichts, was uns zwingen kann: kein Gift und keine Wunden, kein Teufel und kein Bann! Text: Karl Liebknecht Musik: Anatol Nowikow Zitiert nach Ernst Busch: Sozialistenmarsch 1891 / Lied der Zuversicht 1918. Rote Reihe 3. (Aurora 5 80 041). Hrsg. 1972.
|