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Eva Kemlein

über Ernst Busch und: ihr Leben in der Illegalität in Berlin und die wieder aufblühende Kulturszene der Stadt nach 1945



"Busch musste da sein, wo seine Bühne war."
 (Gespräch am 23. Januar 2004 in Berlin)


Eva Kemlein (Foto: Katja Worch)
Eva Kemlein ist Jahrgang 1909. Die Tochter wohlhabender jüdischer Eltern wird am 4. August in Charlottenburg geboren. An der Letteschule Berlin erhält Eva Kemlein (damals noch Eva Graupe) ihre  Berufsausbildung als  Medizinisch- Technische Assistentin. Das Fach Fotografie gefällt ihr am besten. 1933 heiratet sie Herbert Kemlein („das war ein bunter Vogel, ein richtiger Vagabund“), mit dem sie per Motorrad nach Griechenland fährt, wo die beiden vier Jahre leben und journalistisch arbeiten. 1937 kommt es zur Ausweisung aus Griechenland, es folgt die Scheidung der „Mischehe“ und die Rückkehr nach Berlin. Eva Kemlein bleibt in Berlin bei ihrer Mutter, der Vater ist inzwischen gestorben, die beiden Brüder sind im Exil. Sie lernt den 21 Jahre älteren Schauspieler Werner Stein kennen und lieben. Mit seiner Hilfe überlebt sie den Nationalsozialismus - als "Illegale" mitten in der Reichshauptstadt.

1945 beginnt sie als Fotoreporterin für die Berliner Zeitung zu arbeiten und macht viele heute berühmte Aufnahmen in der Trümmerstadt Berlin. Doch ihre große Leidenschaft wird die Theaterfotografie. Mit ihrer Kamera dokumentiert sie, obgleich sie im Westen lebt, 40 Jahre lang hauptsächlich Ost-Berliner Theatergeschichte. Im August 2004 stirbt Eva Kemlein in Berlin. Ihr rund 300.000 Negative umfassendes Archiv befindet sich im Besitz des Berliner Stadtmuseums.


23. Januar 2004: Eva Kemlein(94) lebt seit fast 60 Jahren in der Künstlerkolonie am Laubenheimer Platz. Wir sind um 15 Uhr verabredet. Mit der U-Bahn fahre ich zum Breitenbachplatz und laufe zum Steinrückweg 7, wo gerade eine Frau, die einen kleinen Hund auf dem Arm hat, die Haustür aufschließt. Während ich, den Fuß in der Tür, das Klingelschild suche, ist sie schon im Treppenhaus. Oben vor der Wohnungstür begegnet mir die Frau wieder, sie ist auf dem Weg nach unten – der Hund ist verschwunden. Ich läute bei Eva Kemlein und warte. Am Telefon hat sie gesagt, dass sie eine Weile braucht, bis sie den Weg zur Tür schafft. Es dauert vier Minuten. Eva Kemlein ist unglaublich klein, sehr freundlich und hat ein verschmitztes Lächeln. Der Flur ihrer Wohnung ist mit Querstangen an den Wänden ausgestattet, an denen sie sich entlanghangelt, um ins Wohnzimmer zu kommen. Ansonsten sieht es so aus, als hätte sich in den letzten Jahrzehnten nicht allzu viel verändert in diesen Räumen. Auf dem mit weinrotem Stoff bezogenen Sofa hat sich, so erzählt sie mir, in den 1940er Jahren schon Ernst Busch ausgestreckt. Ouzo, der Cocker, begrüßt mich fröhlich, er sei gerade vom Gassigehen zurück, sagt Eva Kemlein. Ich stelle die mitgebrachten Blumen ins Wasser und wir fangen an zu reden. Meine Gesprächspartnerin erweist sich als sehr ausdauernd beim Beantworten meiner Fragen. Als 90 Minuten Busch-Talk um sind, reden wir noch zwei Stunden ohne aufzunehmen weiter über ihr Leben - vielleicht das interessantere Gespräch. (Eva Kemlein starb sechs Monate später, wenige Tage nach ihrem 95. Geburtstag)


JV: Sie lebten von 1942 bis 1945 mit ihrem Lebensgefährten Werner Stein in Berlin im Untergrund. Als der Krieg vorbei war, konnten Sie sich endlich wieder frei in der Stadt bewegen. Wie kam es, dass Sie hierher in diese Wohnung in der Künstlerkolonie am Laubenheimer Platz gezogen sind?
Eva Kemlein: Mein Lebensgefährte war ja Schauspieler. Und ihm war in unserer illegalen Zeit eine Frau begegnet, die ihn kannte von seiner Bühnentätigkeit. Und die wollte ihn begrüßen, das hatte er aber abgelehnt, weil es viel zu gefährlich war, auf der Straße Menschen zu begegnen, die ihn kannten. Der wollte er nun, nachdem alle Gefahren beseitigt waren, erklären, warum er sich damals nicht zu erkennen gegeben hatte. Und dafür sind wir hierher gegangen. Und kamen hier in dieses Haus rein und begegneten unserm Gegenüber (sie zeigt zum Fenster). Das war nicht hier, sondern ein paar Querstraßen weiter in der Laubenheimer Straße. Und wie die erfuhren - wir hatten mit denen Flugblätter gemacht - , dass wir das waren, da haben die gesagt: "Bei uns gegenüber is 'ne Wohnung frei, das wissen wir, da waren Nazis drin, die kommen bestimmt nicht zurück. Und wenn einer Anspruch auf 'ne Wohnung hat, dann seid ihr das." Und so sind wir an die Wohnung in der Laubenheimer gekommen. Das war 1945. Und 1952 sind wir dann hierher in den Steinrückweg gezogen, weil die Wohnung in der Laubenheimer sehr viel teurer war. (...) Es ist ein sehr, sehr schönes Wohnen hier in jeder Beziehung. Und ich denke, dass ich hier auch mein Lebensende noch erleben werde (lacht).

Sie sind damals 1945 gleich auf die Straße gegangen, als es wieder möglich war, und haben fotografiert. Sie haben ihre Leica über den Krieg gerettet und sind dann bald bei der Berliner Zeitung untergekommen...
Ja, die haben mich hier rausgeholt. Da kamen zwei Männer in die Laubenheimer Straße. Mein Mann war ein ganz aktiver, sehr überzeugter Sozialist, kein Funktionär, aber ein ganz überzeugter Sozialist vom Herzen und vom Geist her. Also ein wunderbarer Mann war das, muss ich immer wieder betonen, der wirklich sein Herzblut und seinen Kopf dafür gegeben hat.

Sind sie durch ihn auch in diese Kreise gekommen, die Flugblätter gegen Hitler hergestellt haben?
Ja. Ich habe dabei eine Partnerschaft mit ihm gehabt, aber der Kopf war natürlich er. Und er hatte nur zwei junge Studenten damals miteinbezogen in diese Flugblatt-Aktion, der geistige Kopf war er. Und die beiden Jungen - Bulgaren waren das - haben mitverteilt. Das musste ja alles genau durchdacht sein, wie man das aufgezogen hat. Das war ja alles mit Lebensgefahr verbunden, ist ja klar.

Wann war das?
Das war im Laufe unserer Illegalität. Wir sind illegal geworden, erst ich und dann er auch, 1942. Also wir haben drei Jahre durchstehen müssen, wobei wir eigentlich immer gefährdet waren.

Dennoch haben sie die Gefahr auf sich genommen und sich mit diesen Flugblättern gewehrt und auf die Weise noch gefährlicher gelebt.
Das hat er alles so unglaublich organisiert. Zum Schluss dieses Flugblattes hat er zum Beispiel genau beschrieben, alles natürlich nur ausgedacht, wo diese Flugblätter gemacht worden sind: in einem Haus, wo eine Polizei unten drin war. Und dann mussten wir zur Vervielfältigung Wachsblätter haben und 'ne Maschine. Und wieviel wir da gemacht haben, das hat er alles unten reingeschrieben: "Sie brauchen nicht zu suchen", hat er geschrieben, "es ist alles versenkt in irgendeinem See" (lacht).

Er ist also das Risiko eingegangen, aber er hat es auch kalkuliert und war vorsichtig auf seine Weise...
Ganz, ganz genau durchdacht.

(Exkurs zur "Mutter" am BE und zu Peymann – EK findet die neue Inszenierung „verwässert“)

Als Fotografin haben Sie dokumentiert, wie sich Ernst Buschs Aussehen 1945 verändert hatte und weiter veränderte, nachdem er im Zuchthaus durch Bombeneinschlag eine Gesichtsverletzung erlitten hatte. Das sind medizinisch genaue Aufnahmen. Haben Sie ihn dazu überreden müssen oder wie war das?
Er hat immer dazu gesagt: "Aber du darfst darüber nicht öffentlich sprechen!".

War das Eitelkeit?
Ja, er wollte das nicht. Überhaupt hat er über diese ganzen schlimmen Jahre nie gesprochen. Wir waren befreundet mit ihm. Was glauben sie, was das hier für Diskussionen waren zum Beispiel auch über seine Rolle, über den Galilei. Erst wollte er die Rolle überhaupt nicht spielen. Er hat immer gesagt: "Ich kann das nicht! Ich will das nicht!" Das wurde in Amerika ja schon gespielt. Von einem sehr bekannten, berühmten Schauspieler...

...Charles Laughton...
...ja, und er hat immer gesagt: "Ich bin das nicht! Ich bin 'n ganz anderer Typ!" Brecht wollte ihn unbedingt für die Rolle haben. Und da hat mein Stein immer zu ihm gesagt: "Das ist die Rolle deines Lebens. Wenn Du das spielst, wird das die Rolle deines Lebens!" Und letzten Endes hat er es ja auch gespielt. Wunderbar, wunderbar!

Das war, nachdem Busch schon wieder Erfolg hatte am Theater. Wenn wir jetzt mal zurückgehen in die Zeit, als sie in die Laubenheimer Straße gezogen sind. Im Mai 1945 ist eines ihrer berühmtesten Fotos entstanden, es zeigt Ernst und Eva Busch vor ihrer alten Wohnung in der Bonner Straße 11. Wie kam es zu dieser Aufnahme?
Naja, er war aus'm Zuchthaus Brandenburg bis hierher gelaufen. Es gab ja gar keine Möglichkeit, anders hierher zu kommen. Und er kam hierher in die Bonner Straße, von wo aus er geflüchtet war, ging rauf in die dritte Etage, wo er gewohnt hatte mit der Eva Busch. Und da war die Wohnungstür offen; das war keinem von uns klar, warum diese Wohnungstür offen war. Da ist er reingegangen, und da stand alles genau so, wie er es verlassen hatte - also es war eine ganz, ganz wahnsinnige Zeit. Und dann hat er hier ja eine Frau gehabt: die Eva Busch. Die beiden hatten ja vorher schon nicht mehr zusammengelebt. Er hat dann hier am Laubenheimer Platz eine andere Frau, eine Partnerin gefunden...

...Margarete Körting.
Genau. Und der Mann von dieser Körting, der war irgendwo - ich weiß jetzt gar nicht mehr, wo der war. Er lebte in einer anderen Stadt, war auch Schauspieler. Sie lebte also hier am Platz.

Und war getrennt von ihrem Mann, räumlich getrennt jedenfalls...
Räumlich. Und mit der hat er eine Freundschaft gehabt.

Die beiden haben bis zu Margarete Körtings Tod im Jahr 1963 zusammen gelebt.
Ja, das war 'ne Strindberg-Ehe. Sie war ihm nicht gewachsen, wollte ihn immer halten. Aber das ging bei so einem Menschen, wie es Busch war, überhaupt nicht.

Kam sie auch vom Theater?
Ja, sie war auch am Deutschen Theater als Schauspielerin. Aber sie hat dann gar keine Rollen mehr gespielt.

Hat sie sich ganz um Busch gekümmert?
Ja, auch. Eben in einer Form... Sie wollte ihn immer halten, und das kann man nicht. Tete hat drei kleine Hunde gehabt, die hab ich auch fotografiert.

Sie haben auch Busch mit einem Hund fotografiert. War das wohl einer dieser Hunde von Margarete Körting?
Ja.

Busch selber hatte wahrscheinlich keine Hunde, oder?
Er war sehr, sehr tierlieb. Ich hatte ja immer Cocker. Wenn ich mit denen da hinkam zu ihnen... Ich war oft in Niederschönhausen, wo sein Haus dann war, das wissen sie ja...

Ja, in der Heinrich-Mann-Straße. Aber auf ihrem Foto vom Mai 45 ist ja nun die Eva Busch zu sehen...
Das war alles ein Zufall. Sie hat ja nicht hier gelebt. Sie lebte ja damals schon in Paris mit einer Freundin zusammen.

Deswegen ist sie auch so gut angezogen, oder? Man glaubt kaum, wenn man das Foto sieht, dass es im Jahr 45 inmitten der Trümmerstadt Berlin aufgenommen ist. Sie hat einen Pelz an, schicke Schuhe, eine Zigarettenspitze in der Hand...
Das kann schon sein. Apropos, ich würde auch gerne eine... (zeigt auf die Zigarettenschachtel auf dem Tisch, ich gebe ihr Feuer, wir rauchen). (...) Busch war einer, der den Menschen unheimlich treu geblieben ist, denen er mal nahe stand. Er war ja ein sehr spröder Mensch. Er war ja Norddeutscher... (...)

Das Zusammenleben mit ihm scheint nicht ganz einfach gewesen zu sein...
Nein, das war es nicht. Er kam öfter rüber zu uns, manchmal mehrmals am Tag, war ja kein weiter Weg. Er ging einmal durch die Wohnung, hat kein Wort dabei gesprochen, und verschwand wieder (lacht). Dann wussten wir, mein Lebensgefährte Werner Stein und ich: Aha, Busch hat wieder irgendwie Stress.

Stress? Mit wem denn?
Ach, mit Gott und der Welt. Wissen Sie, er war schwierig, sehr schwierig. Weil er zunächst mal alles ablehnte, was man ihm vorschlug.

War so ein Besuch bei Ihnen für ihn eine Art Erholung?
Ja (lacht), also irgendwie brauchte er das. Zum Beispiel wie er nachher rübergezogen ist, er blieb ja hier nur bis '55 oder so (= '51, JV), dann ist er nach Treptow gezogen und von da aus nach Niederschönhausen, weil er sagte, in Treptow sei die Luft schlecht. Weil da dieses Elektrizitätswerk war...

Er fand, dass dadurch die Luft verpestet wird?
Ja, er fand es. Da wo er gewohnt hat, war die Luft bestimmt nicht verpestet, aber er fand es eben. Da konnte er ja auch schon alles bekommen, was er wollte.

Warum?
Weil er schon wieder ganz bekannt war durch Rollen, die er dann schon gespielt hat.

Wie sehen Sie seinen Schritt von Westen nach Osten? Hat sich das abgezeichnet?
Naja, es war dem Intendanten und dem ganzen Ensemble wichtig, dass die Schauspieler, die bei ihm auf der Bühne waren, auch drüben lebten, weil man nie wusste, wann die Grenze kommen würde. Man sah, dass die Entwicklung ganz unterschiedlich war. Der Westen wurde unterstützt von den Amerikanern mit Geld usw., mit Anschauung - also da passte eigentlich keiner hin, der links orientiert war.

Aber Ihr Lebensgefährte Werner Stein war ja auch links...
Ja, absolut. Aber die Partei, in der er war, in der wir waren, die wollte den Westen nicht entblößen und wollte nicht, dass alle rüberziehen, weil das eine Entblößung der ganzen Anschauung gewesen wäre.

War das die KPD?
Die KPD. Er war sonst überhaupt nicht irgendwie Funktionär. Aber in dem Punkt, hat er immer gesagt, hat die Partei Recht, und ich bleibe hier.

Das war so eine Art taktische Vorgabe der Partei?
Ja, ganz genau.

Und Busch ist sozusagen wegen des Jobs rübergegangen?
Weil er mit Brecht und Weigel auch sehr eng verbunden war. Er hat die großen Rollen, wirklich die ganz großen Rollen gespielt. Das fiel bei uns ja weg. Und er musste da sein, wo seine Bühne war. Eben aus der Perspektive, die man voraussehen konnte, dass eben diese Teilung da war: amerikanisch orientiert, das ging einfach nicht.

Sie sagen: "Er musste da sein, wo seine Bühne war". Heißt das auch, dass er die Bühne brauchte, um sich darzustellen?
Ja, natürlich. Aber Brecht und Weigel brauchten ihn vor allen Dingen.

Hat ihm das viel bedeutet?
Er hat's jedenfalls nie geäußert. Aber es war klar, es war ganz klar. Eben weil man voraussehen konnte, wie die Entwicklung, die Entfremdung der beiden Teile sich weiter fortsetzen würde.

Busch hat ja im Exil durchaus versucht, in die USA zu kommen. Sie glauben nicht, dass er vielleicht damit geliebäugelt hat, im Westen zu bleiben?
Nein, das hat er nicht. Auch dass er nach Amerika wollte, das glaube ich nicht. Wir alle... in unserem Kreis ist das nie eine Idee gewesen. Zum Beispiel meine Familie (die Geschwister in Südamerika, JV) konnte nicht verstehen, dass wir hier bleiben. Weil sie überhaupt nicht wussten, oder man kann fast sagen: bis heute vielleicht sogar nicht sehen, warum man in einem Land bleiben kann, in dem eine solche Politik gewesen ist...

...wo solche Verbrechen möglich waren.
Ja. Deshalb glaube ich auch nicht, dass Busch je so gedacht hat.

Ich würde gerne nochmal auf das berühmte Foto von Ernst & Eva zurückkommen. Ich habe hier eine Reproduktion von dem Bild und würde gerne nochmal wissen, wie sich das zugetragen hat. Haben Sie die beiden einfach auf der Straße getroffen?
Das war ein ganz großer Zufall: Ich hab die beiden gesehen, wie sie vor ihrer Haustür standen, da hab ich gesagt: "Kinder, ihr müsst 'n Moment warten!" Dann bin ich, ich war nicht immer so schlecht zu Fuß, ganz schnell rauf, damals wohnten wir noch in der Laubenheimer, also es war noch näher. "Ich hol nur rasch die Kamera, das muss ich festhalten!" Und so ist das Bild entstanden.

Die beiden hatten also noch ein bisschen Zeit, sich zurechtzumachen. Auf dem Bild sehen sie fast aus wie Filmstars ...
Also, er kam hier zurück, wie gesagt, von seinem Fußmarsch mit einem braunen abgetragenen Jackett, und ich hab das ganz schnell fotografiert. (...) Die haben ihn dann eingekleidet und von Kopf bis Fuß versorgt mit allem, was er nicht hatte. Er kam hierher, wie gesagt, ganz armselig. Aber er hat dann auch sehr schnell wieder eine Rolle gespielt in einem englischen Stück (= "Leuchtfeuer"). (...) Naja, er kam hierher ganz abgerissen und wurde - wie gesagt - dann sehr schnell versorgt mit allem, was er brauchte. Denn sein Name war damals noch bekannt, noch bekannt. Ich freue mich deshalb, dass Sie heute die Arbeit über ihn schreiben, weil ich es so wichtig finde, so einen Menschen noch ins Gedächtnis zu holen. Und ich glaube, dass... Wie es immer so schön heißt: "Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze". Er war ein wunderbarer Schauspieler und als Mensch sehr schwierig.

Was hat Sie persönlich fasziniert an Busch? In den 20er und 30er Jahren haben Sie ihn ja noch nicht gekannt. Kann man sagen, dass Sie ihn für sich erst ab 1945 entdeckten?
(...) Ja, das kann man sagen. (...) Ich bin dann eben in andere Kreise gekommen (durch Werner Stein). Mein Elternhaus war ja sehr harmonisch und sehr liberal und links eingestellt durch die Schulzeit.

Durch die Schulzeit?
Ja, wir hatten damals einen Direktor, der schon ganz linksliberal war.

Ungewöhnlich.
Nein, in den 20er Jahren ging ja die Entwicklung in diese Richtung: nicht ausgesprochen links, aber linksliberal kann man sagen. Meine Haltung dazu war ganz positiv und eben durch das Elternhaus auch überhaupt nicht eingeschränkt. (...) Mich hat einfach diese ganze politische Richtung sehr interessiert in den 20er Jahren, die ja eben doch sehr aufgeschlossen dafür waren: die ganze russische Kunst, die Malerei, Tolstoi... das alles fand ich ganz hochinteressant

Waren die linken Männer auch die interessanteren Männer?
Ja, auf jeden Fall.

Hatten die irgendwas Abenteuerliches, oder was war das Interessante?
Ja, erstens abenteuerlich, haben Sie ganz richtig gesagt, das war's. Und die ganze Kunst: Theater und Malerei, es kam ja unheimlich viel Interessantes aus Russland - damals Sowjetunion - auf mich und auf uns zu. Und da mein Elternhaus wie gesagt sehr liberal war, wurde ich da überhaupt nicht eingeschränkt. Ich meine, mein Vater war kein Linker, aber er war ganz liberal und ein wunderbarer Vater, der - denke ich heute - sehr interessiert war, was bei mir los war, bei uns in der ganzen Zeit. (...) Ich bin ja dann mit dem Kemlein zusammen gewesen, von dem ich dann ja sehr bald geschieden wurde. Da hat er immer gesagt: "Wenn du denkst, dass du mit ihm glücklich wirst - ich leg dir keinen Stein in den Weg." Das hat er genau so gesagt. (...)

(Ende der ersten 45 min.)

Wie würden Sie Busch als Schauspieler beschreiben?
Er hatte eine ganz klare Form in seinen Rollen. Er hat überhaupt nichts gemacht. Er war als Schauspieler eben auch ein kluger Mann, was bei wenigen Schauspielern der Fall ist: dass sie selber die Rolle so denken, ich sage immer: wie ein Bildhauer ein Stück Lehm formt, ganz neu durchdacht. Die meisten - das wird vielleicht verletzen, wenn ich das so sage - lernen nur auswendig und sprechen nach, was ein Autor geschrieben hat. Er war ein denkender Schauspieler, er hat darüber nachgedacht. Und er kam hierher und hat mit meinem Stein über irgendwelche Rollen so lange diskutiert ...

Und der Stein, wie Sie ihn nennen, hat ihm Mut gemacht?
Ja, der hat gesagt: „Wenn Du die Rolle spielst, dann ist das die Rolle deines Lebens!“ Das ging hier fast bis zum Hauen gegenseitig. Wenn sie diskutiert haben, hat der Busch gesagt: „Siehst du, das sagt mir doch kein Mensch!“ Dann hat der Stein ihm geantwortet: „Naja, Kunststück, du schreist gleich und verängstigst diejenigen, die versuchen, dir was zu sagen.“ Busch wurde immer gleich ganz laut, darum hat der Stein ihm das gesagt. Da hat er gelacht und gesagt: „Naja, was soll ich machen?“

Trotzdem war er Ihnen sympathisch.
Ja, weil wir gesehen haben, was er wirklich war. Das Schreien und das so schnell Ungeduldig-Werden, seine ganze Existenz war einfach so dramatisch. Er hat ja diese Verletzung im Zuchthaus bekommen ...

... die Sie sehr genau im Bild festgehalten haben, auch den Prozess der Besserung.
Er wollte das selber sehen. Er hat ja ständig daran gearbeitet durch Reiben und Kneten der Backe. Er hat immer gesagt: „Aber wehe, du veröffentlichst das! Ich will nicht, dass du das jemandem zeigst.“

Also waren die Fotos nur für private Zwecke gedacht?
Ja, weil er selber sehen wollte, wie das aussieht. Für ihn waren die Bilder wichtig.

Er hat die Bilder sozusagen bei Ihnen in Auftrag gegeben, um seinen Zustand zu dokumentieren.
Ja.

Wie sehr beeinträchtigte ihn diese Verletzung tatsächlich?
Sie dürfen nicht vergessen: Er kam zurück, nachdem er schreckliche Jahre erlebt hatte. Das hat ihn natürlich mitgeformt. Denn sein ganzes Denken und Leben war ja ganz anders als bis 33. Er hat viel Geld verdient und viel gespielt damals vor der Hitlerzeit. Dann kam der große Einbruch für uns alle, aber für ihn ganz besonders. Dass er erst in Russland war, von da aus weitergegangen ist ...

Wissen Sie, warum er damals von Moskau nach Spanien gegangen ist?
Er sagte mal, der Boden sei ihm dort zu heiß geworden. Dann begegnete ich mal irgendjemandem, mit dem ich ins Gespräch kam und dem ich von Busch erzählte - das ist lange her, sodass ich das nicht mehr so ganz genau weiß – aber der dann zu mir sagte, als er meine Haltung zu Busch bemerkte, dass man vorsichtig sein müsse mit Busch. Der kam aus Russland, der, mit dem ich das Gespräch damals hatte.

Was meinte der mit „vorsichtig“?
Antikommunistisch. Das ist natürlich Quatsch. Er war von seiner ganzen Biografie her, der Busch, einfach links.

Vielleicht war er nicht mit allem einverstanden, was die Partei in Moskau tat.
Das ist der Unterschied zwischen Links-Sein und Funktionär-Sein wie bei Honecker. Ich denke - obs stimmt, weiß ich nicht -, dass dieses Funktionär-Dasein und als Funktionär so eine große Rolle gespielt zu haben, die DDR vernichtet hat. (...)

Wie kam Busch mit den Funktionären in der DDR zurecht? Sie haben ja auch nach seinem Umzug in den Osten mit Busch Kontakt gehalten.
Er war frustriert von diesen Menschen, die die DDR kaputt gemacht haben. Er konnte ja ganz anders denken als Honecker. Pieck war noch ein ganz warmherziger Mensch. Aber Honecker und Ulbricht haben enormen Schaden angerichtet.

In einem Interview mit Jutta Arnold (Berliner Gespräche) haben Sie erzählt, dass Ulbricht Ihren Mann gedemütigt hat ...
... vernichtet, kann man sagen.

Wie ist das abgelaufen?
Kann ich Ihnen erklären: Er war ein ganz temperamentvoller Mann, der auch ganz aktiv war für die Partei, ohne drin zu sein. Wir waren beide nicht drin. Aber sein ganzes Denken und Arbeiten war im Sinne der Partei. Und das war für die Funktionäre schon ein Gegensatz. (...) Das Denken dieser Funktionäre war sehr eng, sehr beschränkt. Sie waren wunderbare Parteianhänger, aber sie waren in allem nur für die Partei.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs versuchte die Partei dann möglichst schnell Einfluss zu gewinnen auf die beginnende kulturelle Arbeit in Berlin, an der sich ja ganz verschiedene Menschen beteiligten ...
Ja, und dazu gehörten er und natürlich auch Busch. Den Stein entfernte man dann von seiner Position, weil Ulbricht nicht wollte, dass ein jüdischer Intellektueller in eine wichtige Position kam. Der Stein hat immer zu mir gesagt: „Eine Partei braucht Mitglieder für die Arbeit, die nötig ist: um die Menschen zu unterrichten und zu fördern. Aber sie ist sehr begrenzt im Denken.“ Es gibt eben diesen Gegensatz zu den Menschen, die nur innerhalb der Partei leben.

Aus heutiger Sicht ist eine derartige Loyalität gegenüber einer Partei schwer zu verstehen. Busch hat ja auch das Loblied „Die Partei hat immer Recht“ gesungen.
Das war damals eine Konzession, die man gemacht hat. (...)

Lassen Sie uns über Buschs private Seite sprechen. Sie haben vorhin schon angedeutet, wie schwierig seine Beziehung mit Margarete Körting war ...
Nachdem Tete, so wurde sie genannt, gestorben war ... das war ein ganz schneller Tod ... Also, ich hab ihn (Werner Stein) verloren 63. Und ein paar Wochen später, das war im Mai, bekam ich ein Telegramm, es gab ja - nebenbei bemerkt - keine Telefonverbindung. Da stand drin: „Tete tot“. Ich hab mich sofort ins Auto gesetzt, ich konnte damals natürlich fahren, und bin rübergefahren zu ihm.

Das ging so einfach?
Ja, und später hatte ich immer 'n Visum, immer. Weil ich eben vom ersten Erscheinen der Berliner Zeitung an dabei war. Also, ich bin dahin gefahren, und ich wusste, dass das 'ne Strindberg-Ehe war, ganz furchtbar. Tete wollte ihn wie gesagt immer festhalten, und das ging nicht.

Hatten Sie sich mit Tete gut verstanden?
Ich?

Ja.
Na, man musste sie tolerieren. Das war sehr schwierig.

Inwiefern?
Naja, wir haben gesehen, wie die beiden gar nicht miteinander auskommen konnten. Das war ganz klar, für jeden sichtbar.

Haben sich die beiden eigentlich unmittelbar nach Buschs Befreiung aus dem Zuchthaus kennengelernt?
Ja, die war alleine. Und sie hat ihn wunderbar versorgt. Aber sie war keine Frau, die ihn fesseln konnte. Er wurde von ihr sehr gut versorgt, aber es war ihm unheimlich lästig.

Die beiden haben ja auch nie geheiratet ...
... ich auch nicht übrigens (lacht). Es war ihm wirklich lästig. Da gab es eine ulkige Geschichte: Sie hat immer so getan, als ob sie 'n Kind von ihm bekäme. Wir haben nie darüber gesprochen. Aber eines Tages sagt er: „Also, 'n Kind kriegt die von mir nicht!“ (...)

(zwischendurch wird Ouzo mit Bananenstücken gefüttert)

Wurde es schwierig, als auf einmal seine erste Frau Eva wieder auftauchte?
Das war typisch für Busch. Wenn er einmal Vertrauen zu einem Menschen hatte, war er ihm unheimlich treu. Das ist ein ganz wesentlicher Zug von ihm. (...) Die beiden haben aber nicht mehr irgendwelche Beziehungen zueinander gehabt. Tete war trotzdem auf alle eifersüchtig, die ihn irgendwie fesseln konnten. (...)

Und wie haben Sie Busch erlebt, als Sie 1963 rüberfuhren, um ihn nach Tetes Tod zu besuchen?
Das war komisch! Da standen plötzlich in dem ganzen Haus, in dem er ja dann gelebt hat, das war voll von ihren Fotos, von ihren Bildern. Überall sah man sie. Wobei man wusste, wie schlecht sie zusammen gelebt hatten.

Er hatte all diese Fotos aufgestellt?
Ja, überall standen Fotos von ihr.

Also hat er sie doch sehr geliebt auf eine gewisse Art?
Er war treu. Er war ein treuer Mensch. (...) Zum Beispiel gab es eine junge Frau, die wir auch sehr gut kannten, zu der wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis hatten, die war die persönliche Referentin von der Weigel. Auf die war sie eifersüchtig und hat von ihr immer erzählt: „Naja, das Zopfmädchen ...“ oder so. Also, sie war wahnsinnig eifersüchtig, und das konnte er natürlich überhaupt nicht vertragen. (...)

Hatten Sie später, als er mit Irene verheiratet war, auch noch Kontakt zu Busch?
Ja, es war ein sehr guter Kontakt. Einmal beispielsweise war Irene in Kiel, da wurde eine Ausstellung eröffnet über ihn. Da ist sie hingefahren, er ist schon nicht mehr hingefahren. Und in der Zeit, als sie in Kiel war, bin ich ein paar Mal zu ihm gefahren. Und da ist er einmal mit mir in seinem Garten gewesen, der direkt an den Friedhof grenzt. Und da hat er so ein Leiterchen gehabt, da ist er raufgeklettert und hat gesagt: „Guck mal, da werd ich bald liegen“. Da muss er schon fast 80 gewesen sein. (...) Er war ja dann in einem Heim in Bernburg, Irene hat ihn dort besucht. Ich konnte ihn da nicht mehr besuchen.

Wie würden Sie Buschs Beziehung zu Irene charakterisieren?
Die Irene war eine sehr kluge Frau. Und die hat alle Feindschaften, die man ihm dann entgegenbrachte, weil man sein ganzes Leben nicht verstand und gar keine Geduld mehr für ihn hatte, die hat ihn aus allem zurückgeholt. Und er hat dann im Zusammenleben mit ihr die größte Auszeichnung von der Regierung bekommen, die es damals gab. (...) Sie hat ihn wunderbar verstanden. Diese Frau war für ihn ein Glück, das muss man sagen. (...) Kennengelernt hatten sie sich am Theater durch die Weigel. Sie war ja die Referentin.

Ganz grundlos war Tetes Eifersucht also nicht gewesen.
Sie war auf jeden eifersüchtig, auf jeden. Sie war ihm einfach nicht gewachsen, und darunter hat sie selber schwer gelitten. (...)

Buschs erste Ehe mit Eva hat gerade mal zwei Jahre gehalten. Haben die beiden eigentlich zusammengepasst?
Nein, sie passten sicher nicht zueinander. Aber zu wem passte er? Er passte eigentlich zu keinem. Aber trotz alledem war er ein ganz treuer Mensch. Wie soll ich Ihnen das beschreiben? Wo er von den Menschen nicht enttäuscht wurde ..., oder wo man seine Meinung teilte oder wo man über die ganze Situation in der Welt einer Meinung war ... Also, mit Kapitalisten hat er es auf gar keinen Fall verstanden. (...) Eines muss ich noch erzählen: Als ich draußen bei ihm war, während Irene in Kiel war, und ich mich von ihm verabschieden musste, um hier wieder herzukommen, hat er seinen Arm um meine Schulter gelegt - werd ich nie vergessen, weil es so selten bei ihm war, dass er so was machte - und hat zu mir gesagt: „Komm bald wieder“. Das werd ich nie vergessen.

War er sonst nicht so körperlich, nahm er einen nicht in den Arm?
Nein! Er hat nie gezeigt, dass er irgendwo jemanden mochte, hat er nie gezeigt. Aber man hat's gefühlt.

War er äußerlich ein sehr harter Mensch?
Ja, kann man sagen. Er hat kein Gefühl gezeigt. Ein typischer Norddeutscher.

War er ein Frauentyp?
(überlegt lange) Ich glaube schon. Weiß es nicht so genau, aber ich glaube schon. Erst mal hat es eine Frau gereizt, dass er diese Rollen spielte und dass er viel Geld verdient hat. Und er war ganz großzügig. Geld spielte bei ihm eine ganz große Nebenrolle. Das war ihm wurscht. (...)

Bei seiner Firma Lied der Zeit hat er sich wohl auch weniger um das Finanzielle gekümmert als um das Künstlerische ...
Ja, da hat übrigens mein Stein ganz intensiv mit ihm gearbeitet und diskutiert in dieser Zeit: was er machen soll, wie er's machen soll vor allen Dingen.

Kannten sich die beiden schon von vor dem Krieg, der Stein und der Busch?
Ich glaube nicht.

Das heißt, sie haben sich durch die Nachbarschaft kennengelernt.
Ja. Wie gesagt: Sechs-, siebenmal am Tag kam er her, ging durch die Wohnung, guckte böse, ganz böse, wenn jemand da war, das fand er schlecht, und verschwand wieder, ohne ein Wort geredet zu haben. Das war auch 'ne ganz typische Sache für ihn: Er kam dann, wie er in Niederschönhausen lebte, da kam er auch ganz oft. Dann kam er hier rein. „Ach“, sagt er, „hier ist doch 'ne ganz andere Luft“, legte sich hier auf die Couch und machte es sich gemütlich (lacht).

Hat er Ihnen auch seine Musik vorgespielt?
Hier nicht. Bei ihm zuhause hat er das getan, ganz laut. Er nahm gar keine Notiz davon, ob einer das wollte oder nicht. Das war auch ganz typisch für ihn: Ich hörte das ja gerne, seine ganzen Sachen. Und ich war ja schon alleine und kam sehr oft dahin. Und da hab ich zu ihm gesagt: „Das finde ich toll!“ - „Das findest du toll?“, hat er zu mir gesagt. „Ja“, sag ich, „das ist wunderbar!“. Da hat er gesagt: „Naja, du verstehst ja auch nichts davon.“ (lacht) Genauso hat er’s gesagt. (...) Na, er hat das gesagt, was er dachte. Ich fand das sehr gut, auch wenn das nicht alle hören wollten. (...) Busch war ein spröder, oft verletzender Mensch. Und es wäre ihm auch wurscht gewesen, wenn er gemerkt hätte, dass er jemanden mit seiner Art verletzte. Und er war kurz in seinen Äußerungen, wenn es nicht gerade ums Theater ging. Einmal kam er hier vorbei, weil er zu Piscator ging, der 70. Geburtstag feierte. Erwin Piscator wohnte hier in der Nähe. Alles, was er zu mir sagte, war: „Komm mal mit!“ Das war seine Art, jemanden einzuladen. (...) Der Sänger Paul Robeson zum Beispiel war ein ganz anderer Typ, sehr verbindlich. Einmal wollte ich die beiden zusammen fotografieren, aber Busch hat sich aus irgendwelchen Gründen geweigert. Leicht hat er es einem nicht gemacht, der Busch. (...)




Foto: Katja Worch
Interview: Jochen Voit





Letztes Update 26.05.2010 | CopyrightŠ Jochen Voit 2005 | Seite drucken | Seite einem Freund senden

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